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Mit dem Bus in Sachen Menschenrechte unterwegs

01/08/2011 von Peter Litschke (Kampagnen & Kommunikation, Amnesty International)

Das Amnesty-Mobil rollt und rollt... vor kurzem erst bei einer Anti-Folter-Aktion in Berlin, dann im malerischen Dresden, nun in Osnabrück (bei einem weiteren Konzert der „Söhne Mannheims“), und schließlich in Magdeburg zum Abschluss der diesjährigen Fahrradtour für die Menschenrechte.

Peter ist im Sekretariat der deutschen Amnesty-Sektion in Berlin u.a. für die Betreuung des Amnesty-Mobils zuständig und begleitet den Bus bei seinen Auftritten auf Festivals, Konzerten der „Söhne Mannheims“ und Amnesty-Veranstaltungen.

 

Nach dem großen Auftritt bei der 50 Jahre Amnesty-Feier auf dem Kölner Roncalliplatz ist das Amnesty-Mobil wieder nach Berlin gefahren. Denn dort machten am Internationalen Tag gegen Folter Amnesty-Gruppen aus Berlin am Brandenburger Tor mit einer Aktion gegen Folter auf sich aufmerksam. Mittendrin: der Amnesty-Bus.

Die Berliner englischsprachige Gruppe von Amnesty International und AktivistInnen der CAT-Gruppe („Campaign against Torture“) mobilisierten für den Einsatz gegen Folter.

Der Einsatz des Busses in der Praxis hat gezeigt, dass einige Umbaumaßnahmen nötig waren. So haben wir den Bus erst einmal wieder in die Werkstatt gegeben, um unserem Mobil den nötigen Schliff zu geben. Nun gibt es im Oberdeck des Busses auch einen Fernseher, auf dem wir einen Film zu 50 Jahre Amnesty zeigen. Nach wie vor gibt es im Unterdeck die Möglichkeit, sich die Ausstellung zu 50 Jahre Amnesty anzuschauen, Appellbriefe zu unterschreiben, Filme zu schauen oder online auf unseren Websites aktiv für die Menschenrechte einzutreten.

Weiter ging es dann am 21. Juli nach Dresden: Im Rahmen der Dresdner Filmnächte am Elbufer gaben die Söhne Mannheims ein Konzert vor der malerischen Kulisse der Dresdner Altstadt.

Eindrücke rund um den Auftritt des Amnesty-Mobils beim Konzert der „Söhne Mannheims“ anlässlich der Dresdner Filmnächte.

Direkt vor dem Eingang konnten wir das Amnesty-Mobil positionieren. Lotti vom Dresdner Bezirk von Amnesty International hat uns bei der Betreuung der interessierten BesucherInnen geholfen. Eine der Zugaben des Konzertes war der Song "Freiheit", den die Söhne Mannheims Amnesty gewidmet haben:

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„Freiheit“ – ein Song der „Söhne Mannheims“, Amnesty zum 50. Geburtstag gewidmet. Gemeinsam mit Amnesty International und DasErste starten die Söhne Mannheims in wenigen Tagen die Aktion FREIHEIT. Ab 18. August 2011 geht es los: http://www.amnesty.de/freiheit

Nach dem Konzert ging es dann direkt wieder nach Berlin zurück, kurz darauf gleich weiter, in Richtung Osnabrück: Auf einem ehemaligen britischen Kasernengelände fand dort am 30. Juli das ndr2@stars-Open-Air stattfand: Neben Laith Al-Deen und Johannes Oerding spielten dort die Söhne Mannheims. Das Ganze umsonst & draußen und mit über 25.000 ZuschauerInnen. Wir standen mit dem Amnesty-Bus zwischen Haupteingang und Bühnengelände - also so gelegen, dass alle BesucherInnen des Festivals an unserem Bus vorbei kamen!

Gegen Nachmittag strömten viele Familien auf das Gelände, und vor allem die Kinder wollten sich den Bus von Innen ansehen. So ergaben sich für uns viele Möglichkeiten, mit den Eltern ins Gespräch zu kommen, Unterschriften zu sammeln und Informationsmaterial zu verteilen. Unterstützt wurden wir diesmal von zahlreichen Amnesty-AktivistInnen aus Osnabrück. Besonders erfreulich zu sehen war, dass viele Kinder und Jugendliche ihre Eltern fragten, warum der Amnesty-Bus denn hier stünde - und erklärt bekamen, dass sich Amnesty für Menschenrechte einsetzt. Worauf dann meist die so wichtige Kinderfrage anschloss: „Was sind denn Menschenrechte?“ Im Inneren des Amnesty-Busses konnte man die Antwort erfahren, und selbst aktiv werden.

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WissensWerte: Menschenrechte - ein Video von ePolitik.de

Nach dem spätabendlichen Auftritt der „Söhne Mannheims“ haben wir unsere Sachen zusammengepackt, den Bus aufgeräumt und müde - aber sehr zufrieden - das Festivalgelände verlassen. Nun wartet der Bus auf seinen nächsten Einsatz: In einer Woche geht es wieder los. Nach Magdeburg! Dort findet am Nachmittag des 6. August 2011 die Abschlussveranstaltung der 15. Radtour für die Menschenrechte statt, die vor einigen Tagen in Hamburg gestartet ist.

Wir vom Team des Amnesty-Mobils würden uns freuen, Sie am 6.8.2011 am Alten Markt in Magdeburg in unserem Bus begrüßen zu können. Lassen Sie uns im Zeichen des 50-jährigen Bestehens von Amnesty International über die Menschenrechte ins Gespräch kommen - und aktiv werden!

 

Das Amnesty-Mobil in Magdeburg: Event-Eintrag bei Facebook und im Amnesty-Kalender

Bild oben:

Amnesty-AktivistInnen sammelten Petitionsunterschriften vor dem Amnesty-Mobil, am Internationalen Tag gegen Folter, Berlin 26.6.2011

© Amnesty International / Englischspr. Gruppe Berlin (1312)